{"id":8114,"date":"2020-02-24T14:03:14","date_gmt":"2020-02-24T14:03:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.siaa-project.eu\/?p=8114"},"modified":"2023-06-12T14:20:14","modified_gmt":"2023-06-12T14:20:14","slug":"8114","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.siaa-project.eu\/de\/2020\/02\/24\/8114\/","title":{"rendered":"SIAA Newsletter &#8211; Study Visit Mailand am 30. + 31.01.2020"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row css=&#8220;.vc_custom_1538746842576{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column][dfd_heading delimiter_settings=&#8220;border-bottom-style:solid;|border-bottom-width:1px;|width:100px;|border-bottom-color:#000000;&#8220; delimiter_margin=&#8220;margin-top:20px;margin-bottom:20px;&#8220; style=&#8220;style_05&#8243; title_font_options=&#8220;tag:h2|font_size:40|letter_spacing:0&#8243; subtitle_font_options=&#8220;tag:h4|font_size:16|letter_spacing:0&#8243;]<strong>Study Visit Mailand am 30. + 31.01.2020<\/strong>[\/dfd_heading][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1538746842576{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;1979&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][dfd_spacer screen_wide_resolution=&#8220;1280&#8243; screen_wide_spacer_size=&#8220;70&#8243; screen_normal_resolution=&#8220;1024&#8243; screen_tablet_resolution=&#8220;800&#8243; screen_mobile_resolution=&#8220;480&#8243; screen_normal_spacer_size=&#8220;70&#8243; screen_tablet_spacer_size=&#8220;60&#8243; screen_mobile_spacer_size=&#8220;50&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row dfd_enable_overlay=&#8220;&#8220;][vc_column column_bg_check=&#8220;column-background-dark&#8220; width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]Im Zuge des SIAA Projekts fand eine zweit\u00e4gige Exkursion nach Mailand statt. Ziel der Exkursion war es mehr \u00fcber das Social Entrepreneurial \u00d6kosystem in Mailand und ganz Italien zu erfahren, Netzwerke aufzubauen und die eine oder andere Idee in die Projektregion der Partner zu transferieren. Neben den Partnern der vier Projektregionen nahm auch das Advisory Board teil, sodass eine Gruppe von 22 Personen an den diversen Vortr\u00e4gen und Workshops teilnahm.<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Gemeindeverwaltung Mailand<\/em>, Vortragende: Anna Cristina Siragusa<\/strong><\/p>\n<p>Der erste Programmpunkt des zweit\u00e4gigen Study-Visits brachte uns in die Gemeindeverwaltung von Mailand. F\u00fcr Verwunderung sorgte bei den Teilnehmer*innen beim Betreten des Raums ein \u201egesperrter Sitz\u201c im Sitzungssaal der Gemeinde. Wenig sp\u00e4ter wurde erkl\u00e4rt, dass es sich hierbei um einen \u201eposto occupato\u201c handelt, welcher in vielen italienischen Gemeinden vorzufinden ist und auf Mordopfer, speziell auf Frauenmorde aufmerksam machen soll. Nach den Willkommensworten unserer Referentin Anna Siragusa gab es zun\u00e4chst eine kurze \u00dcbersicht \u00fcber Mailand und seine Vororte. Ebenfalls wurden die Gemeindegliederungen und Strukturen erkl\u00e4rt. W\u00e4hrend der Stadtkern und vereinzelte Bezirke dank Innovationen, Tourismus und Investitionen sich schnell und positiv entwickeln, geht diese Entwicklung in einigen Vororten nur sehr schleppend voran und es gibt eine zunehmende Anzahl an sozialen Herausforderungen. Frau Siragusa sprach deshalb auch von einer Stadt mit zwei Geschwindigkeiten (Running Ahead vs. Staying Behind). Aus diesem Grund unterst\u00fctzt und f\u00f6rdert die \u00f6ffentliche Verwaltung in Mailand in den vergangenen zehn Jahren gezielt gesellschaftsrelevante Projekte beziehungsweise motiviert die Gesellschaft Projekte mit sozialem Mehrwert zu initiieren.<\/p>\n<p>Im Anschluss an die Einf\u00fchrung wurden einige interessante Projekte im Sitzungssaal der Gemeindeverwaltung vorgestellt. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Sitzungssaal Gemeindeverwaltung Mailand (Municipo 1)<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Crowdfunding civico, <\/em><\/strong><strong>Vortragende<em>: <\/em>Maria Rosaria Becchimanzi<em>, <\/em>Daniela Pierini, Maria Cristina Sabella<\/strong><\/p>\n<p>Die erste vorgestellte Initiative war ein in Italien einzigartiges Crowdfunding-Projekt, bei dem die \u00f6ffentliche Verwaltung Crowdfunding-Methoden einsetzt, um die Entwicklung sozial relevanter Aktivit\u00e4ten zu unterst\u00fctzen. Die Besonderheit der Initiative besteht darin, dass die ausgew\u00e4hlten Projekte 50% ihres erforderlichen Budgets durch Crowdfunding sammeln m\u00fcssen. Wenn das Ziel erreicht ist, gibt die Gemeinde die restlichen 50% der Initiative hinzu. Die maximale Finanzierungsgrenze betr\u00e4gt 50.000 \u20ac pro Projekt. Die Vortragenden betonten, dass die Crowdfunding-Methode zu einer wesentlichen Verbindung zwischen den finanzierten Projekten und der Community beigetragen hat. Die Initiative stie\u00df auf gro\u00dfes Interesse und von 18 ausgew\u00e4hlten Projekten erreichten 16 Projekte das 50% -Finanzierungsziel durch Crowdfunding.<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Consorzio VialedeiMille, <\/em><\/strong><strong>Vortragende<em>: <\/em>Luisa Della Morte, Herr Carlo<\/strong><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend h\u00f6rte die Gruppe eine spannende Pr\u00e4sentation \u00fcber das VialedeiMille \u2013Konsortium. Das Konsortium, welches von der Stadt Mailand unterst\u00fctzt wird, fasst verschiedene Genossenschaften und Unternehmen zusammen, welche in italienischen Gef\u00e4ngnissen t\u00e4tig sind, und Gefangenen Arbeits- und Ausbildungsm\u00f6glichkeiten bieten. Dank des Impulses des Ministeriums f\u00fcr Arbeitspolitik der Stadt Mailand konnte in der Viale dei Mille (nach der das Projekt benannt ist) ein Ausstellungsraum er\u00f6ffnet werden, in dem die von H\u00e4ftlingen hergestellten Produkte ausgestellt und gekauft werden k\u00f6nnen. Das Hauptquartier des Konsortiums ist nicht nur ein Gesch\u00e4ft, sondern ein physischer Raum, in dem B\u00fcrger mit den in Gef\u00e4ngnissen t\u00e4tigen Genossenschaften und den dort arbeitenden Gefangenen in Kontakt treten, sich kennenlernen und miteinander reden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>OpenAgri Project<\/em>, Vortragender: Andrea Patrucco<\/strong><\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes wurde das haupts\u00e4chlich von UIA (Urban Innovation Actions) finanzierte Projekt \u201cOpenAgri\u201d vorgestellt. Das Ziel des von der Gemeindeverwaltung Mailands geleiteten Projektes ist es F\u00e4higkeiten f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze in der vorst\u00e4dtischen Landwirtschaft zu vermitteln. Dies geschieht unter anderem durch einen <em>Open Innovation Hub on Peri-Urban Agriculture<\/em> und der Zusammenarbeit mit 15 weiteren Partnern wie mittelst\u00e4ndischen Unternehmen, NGOs und Forschungseinrichtungen. Die Stadt Mailand stellt f\u00fcr das Projekt eine Fl\u00e4che von 33 Hektar im Gebiet Cascina Nosedo zur Verf\u00fcgung. Das Projekt erfuhr gro\u00dfes Interesse und am Ende der Bewerbungsfrist (Sept.2017) konnten 50 Projekteinreichungen gez\u00e4hlt werden. 27 dieser Projekte wurden in einer ersten Phase ausgew\u00e4hlt und qualifizierten sich zu einem Workshop. In einer zweiten Phase qualifizierten sich 18 Projekte f\u00fcr ein Trainings-, Acceleration, &#8211; und Incubationprogramm. Die finalen Projekte k\u00f6nnen folgenden drei Themenschwerpunkten zugeordnet werden: 1) Technological Innovations, 2) Social Innovation and Sharing Economy, 3) Agro-Systems Production + Services.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>La scuola dei Quartieri<\/em><\/strong><strong>, Vortragender: Davide Bazzini<\/strong><\/p>\n<p>Die letzte vorgestellte Initiative \u201cla scuola dei Quartieri\u201d folgt ganz dem Motto \u201cWenn sich die Vororte positiv entwickeln, ist es ein Gesamtgewinn f\u00fcr ganz Mailand\u201d. Konkret besch\u00e4ftigt sich das Projekt mit sozialen Ungleichheiten in Mailands Vorst\u00e4dten und wie diese gemildert werden k\u00f6nnen. Wie Davide Bazzini erkl\u00e4rte zielt la scuola dei Quartieri darauf ab Projekte mit sozialem Mehrwert zu unterst\u00fctzen bzw. die Gesellschaft zu motivieren und zu ermutigen solche Projekte zu initiieren. Aus diesem Grund werden drei Zielgruppen adressiert: 1) Motivierte Menschen auf der Suche nach einer Idee, 2) Menschen die bereits eine Idee haben, 3) Menschen mit einem umsetzungsreifen Projekt. In der Initiative werden sowohl Wissen als auch praktische Tipps vermittelt und im Unterschied zu \u201eklassischen Einrichtungen\u201c unterscheidet sich la scuola dei Quartieri indem sie komplett kostenlos ist und keinerlei Zugangsvoraussetzungen ben\u00f6tigt werden. Des Weiteren gibt es keinen festen physischen Raum sondern es wird dort geholfen und gelehrt, wo die Menschen arbeiten und wohnen. F\u00fcr ausgew\u00e4hlte und qualifizierte Projekte gibt es in weiteren Phasen umfangreiche Unterst\u00fctzungsangebote wie Trainingsprogramme und Finanzierungsunterst\u00fctzung. Im ersten Durchgang (Herbst 2019) qualifizierten sich hierf\u00fcr 20 Projekte und es bleibt spannend wie sich diese Projekte weiterentwickeln. Im Herbst dieses Jahres wird der zweite Durchgang an Workshops und anschlie\u00dfendem Call stattfinden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>In Galera Restaurant, Vortragender: Silvia Polleri <\/strong><\/p>\n<p>Nach den spannenden Vortr\u00e4gen ging es f\u00fcr die Teilnehmer*innen der Exkursion zum Bollate Gef\u00e4ngnis. Hungrig vom Fu\u00dfmarsch freuten sich alle auf ein k\u00f6stliches Mittagessen im weltweit bekannten \u201eIn Galera\u201c (\u00fcbersetzt: \u201eIm Gef\u00e4ngnis\u201c) Restaurant. Im Anschluss gab es einen Vortrag von Silvia Polleri, welche viele Jahre einen Cateringbetrieb leitete und im Jahr 2015 dieses Restaurant er\u00f6ffnete. Wichtig war von Beginn an, dass sich das Restaurant auf dem Gef\u00e4ngnisgel\u00e4nde befindet um ersten Stigmatisierungsproblematiken zu umgehen und zweitens keine rechtlichen Probleme zu bekommen.<\/p>\n<p>Das Ziel der engagierten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin ist es, H\u00e4ftlinge w\u00e4hrend ihrer Inhaftierung soweit vorzubereiten, dass sie nach ihrer Freilassung umgehend einen qualifizierten Arbeitsplatz finden. Dadurch, dass alle Mitarbeiter im \u201eIn Galera\u201c Restaurant ein \u00fcbliches Gehalt bekommen und es H\u00e4ftlingen m\u00f6glich ist Geld an Familienmitglieder zu schicken, wird auch der Familienzusammenhalt positiv unterst\u00fctzt. Wie Frau Polleri erz\u00e4hlte haben viele H\u00e4ftlinge Kinder und es sei ihnen extrem wichtig ihre Familien finanziell unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Da die Ausbildung und Qualifikation mehrere Jahre in Anspruch nimmt fokussiert sich das Restaurant auf H\u00e4ftlinge welche noch mindestens 5-8 Jahre Haft vor sich haben. Aus rechtlichen Gr\u00fcnden ist es momentan (noch) nicht m\u00f6glich, dass m\u00e4nnliche und weibliche H\u00e4ftlinge im Restaurant arbeiten. Daher besch\u00e4ftigt In Galera aktuell nur m\u00e4nnliche H\u00e4ftlinge, welche zugleich die Mehrheit im Bollate Gef\u00e4ngnis darstellen. Zusammen mit anderen Initiativen tr\u00e4gt das In Galera Restaurant dazu bei, dass die R\u00fcckfallquote in die Kriminalit\u00e4t bei Entlassung aus dem Bollate Gef\u00e4ngnis um ein vielfaches niedriger ist als im restlichen Italien. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Mittagessen im \u201eIn Galera Restaurant\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fondazione Triulza, Vortragende Alessandra Mambriani<\/strong><\/p>\n<p>Gest\u00e4rkt ging es vom Bollate Gef\u00e4ngnis zum nahegelegenen Expo Gel\u00e4nde aus dem Jahr 2015. Die riesige Fl\u00e4che mit ihren vielen Geb\u00e4uden ist noch immer beeindruckend und man kann sich gut vorstellen wie im Sommer vor f\u00fcnf Jahren 20 Millionen Menschen das Messegel\u00e4nde besuchten. Auch wenn es schon unmittelbar nach dem Ende der Weltausstellung Pl\u00e4ne zur Weiternutzung gab, lief die Umsetzung zun\u00e4chst nur sehr schleppend an. Geplant ist, dass sich das Gel\u00e4nde zum Milano Innovation District (MIND) entwickeln soll. Aktuell sticht vor allem die Baustelle des entstehenden 16-st\u00f6ckigen Krankenhauses hervor, in welchem nach der Fertigstellung mehr als 700 \u00c4rzte und 1.100 Krankenschwestern arbeiten werden. Das neue Krankenhaus wird 500 Betten haben und wird sich auf einige Schwerpunkte wie Orthop\u00e4die und Kardiologie fokussieren. Des Weiteren laufen aktuell die Verhandlungen mit 50 nationalen und internationalen Firmen welche eine Forschungseinrichtung im MIND errichten wollen. Ebenfalls hat die Universit\u00e4t Mailand damit begonnen einen eigenen Campus auf dem Gel\u00e4nde zu errichten. Im Endstadium sollen im MIND, welcher infrastrukturm\u00e4\u00dfig hervorragend angeschlossen ist, einmal mehr als 60.000 Menschen arbeiten und studieren.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Luiss Hub, Vortragende: Giulio Montoli<\/strong><\/p>\n<p>Als letzten Programmpunkt am ersten Tag ging es zum Luiss Hub. Hier gab es zun\u00e4chst eine kleine F\u00fchrung durch das Geb\u00e4ude. Besonders interessant waren die Laboratorien mit den 3D Druckern und die Arbeitspl\u00e4tze der Acceleratorteilnehmer*innen. Im Anschluss gab es einen Vortrag von Giulio Montoli, Leiter des Enlabs Acceleratorprogrammes, welches in Mailand und Rom angeboten wird. Hierbei wurden ausf\u00fchrlich der Bewerbungsprozess und die Durchf\u00fchrung des herausfordernden Programmes erkl\u00e4rt. Auch wenn sich das Enlab Acceleratorprogramm haupts\u00e4chlich auf gewinnorientierte Entrepreneure fokussiert, gab es am Ende noch eine kurze Pr\u00e4sentation von einem aktuellen Acceleratorteilnehmer mit einer Gesch\u00e4ftsidee welche auch soziale Aspekte beinhaltet.<\/p>\n<p>Nicola Zanola erkl\u00e4rte die All-in-one Plattform Apical. Dieses Online-Tool erm\u00f6glicht Personen, Unternehmen oder Organisationen geplante Reisen einfach und sicher zusammenzustellen und verkauft Reiseprodukte. Es k\u00f6nnen in einem Planungsschritt verschiedene Services und Aktivit\u00e4ten kombiniert werden.<br \/>\nDer Sozialaskpet bei Apicol ist, dass die Non-profit Organisation Beeyourhero unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>FabriQ<\/strong><strong>, Vortragende: Elena Visentin, Matteo Bina <\/strong><\/p>\n<p>Am zweiten Tag ging es zu FabriQ, einem sozialen Innovation Incubator der Gemeindeverwaltung Mailand. Schon w\u00e4hrend der Fahrt mit dem Bus zum Quarto Oggiaro District konnte man die gro\u00dfen Unterschiede zum wohlhabenden Stadtkern und den \u00e4rmeren Randgebieten bemerken. Auch wenn die Gemeindeverwaltung Mailands hinter dem sozialen Incubator steht, erfolgt dessen Durchf\u00fchrung haupts\u00e4chlich durch zwei verl\u00e4ssliche und motivierte Partner: die Giacomo Brodolini Stiftung und dem Impact Hub Milano. Das Ziel des Incubators ist es soziale Innovationen zu f\u00f6rdern und soziale Startups in der Anfangsphase zu unterst\u00fctzen. F\u00fcr die Gemeindeverwaltung Mailands ist FabriQ aktuell eine Art Testprojekt mit dessen Erkenntnissen weitere soziale Incubatoren angedacht sind. Das Trainingsprogramm f\u00fcr soziale Entrepreneure ist sehr umfangreich, kann aber teilweise auf die Bed\u00fcrfnisse der einzelnen Teams angepasst werden.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ashoka Italy: Giulia Sergi<\/strong><\/p>\n<p>Im Anschluss gab es in den FabriQ R\u00e4umlichkeiten noch einen Miniworkshop unter der Leitung von Giulia Sergi (Ashoka). In dem Workshop ging es haupts\u00e4chlich darum wie man gewisse, oftmals langexistierende Systeme in unserer Gesellschaft \u00e4ndern kann und die Herausforderung erkennen welche Faktoren oftmals (unbewusst) hinter solchen Systemen stecken. Genauer besch\u00e4ftigten sich die Teilnehmer*innen in einer heiteren Diskussion mit der Problematik des Plastikm\u00fclls. Wie sich in der Diskussion herausstellte, hat Plastik unter Gewissen Voraussetzungen durchaus auch seine Vorteile welche in den aktuellen Plastikm\u00fclldebatten h\u00e4ufig nur unzureichend ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]Im Zuge des SIAA Projekts fand eine zweit\u00e4gige Exkursion nach Mailand statt. Ziel der Exkursion war es mehr \u00fcber das Social Entrepreneurial \u00d6kosystem in Mailand und ganz Italien zu erfahren, Netzwerke aufzubauen und die eine oder andere Idee in die Projektregion der Partner zu transferieren. Neben den Partnern der vier Projektregionen nahm auch das Advisory Board teil, sodass eine Gruppe von 22 Personen an den diversen Vortr\u00e4gen und Workshops teilnahm.<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Gemeindeverwaltung Mailand<\/em>, Vortragende: Anna Cristina Siragusa<\/strong><\/p>\n<p>Der erste Programmpunkt des zweit\u00e4gigen Study-Visits brachte uns in die Gemeindeverwaltung von Mailand. F\u00fcr Verwunderung sorgte bei den Teilnehmer*innen beim Betreten des Raums ein \u201egesperrter Sitz\u201c im Sitzungssaal der Gemeinde. Wenig sp\u00e4ter wurde erkl\u00e4rt, dass es sich hierbei um einen \u201eposto occupato\u201c handelt, welcher in vielen italienischen Gemeinden vorzufinden ist und auf Mordopfer, speziell auf Frauenmorde aufmerksam machen soll. Nach den Willkommensworten unserer Referentin Anna Siragusa gab es zun\u00e4chst eine kurze \u00dcbersicht \u00fcber Mailand und seine Vororte. Ebenfalls wurden die Gemeindegliederungen und Strukturen erkl\u00e4rt. W\u00e4hrend der Stadtkern und vereinzelte Bezirke dank Innovationen, Tourismus und Investitionen sich schnell und positiv entwickeln, geht diese Entwicklung in einigen Vororten nur sehr schleppend voran und es gibt eine zunehmende Anzahl an sozialen Herausforderungen. Frau Siragusa sprach deshalb auch von einer Stadt mit zwei Geschwindigkeiten (Running Ahead vs. Staying Behind). Aus diesem Grund unterst\u00fctzt und f\u00f6rdert die \u00f6ffentliche Verwaltung in Mailand in den vergangenen zehn Jahren gezielt gesellschaftsrelevante Projekte beziehungsweise motiviert die Gesellschaft Projekte mit sozialem Mehrwert zu initiieren.<\/p>\n<p>Im Anschluss an die Einf\u00fchrung wurden einige interessante Projekte im Sitzungssaal der Gemeindeverwaltung vorgestellt.<br \/>\nSitzungssaal Gemeindeverwaltung Mailand (Municipo 1)<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Crowdfunding civico, <\/em><\/strong><strong>Vortragende<em>: <\/em>Maria Rosaria Becchimanzi<em>, <\/em>Daniela Pierini, Maria Cristina Sabella<\/strong><\/p>\n<p>Die erste vorgestellte Initiative war ein in Italien einzigartiges Crowdfunding-Projekt, bei dem die \u00f6ffentliche Verwaltung Crowdfunding-Methoden einsetzt, um die Entwicklung sozial relevanter Aktivit\u00e4ten zu unterst\u00fctzen. Die Besonderheit der Initiative besteht darin, dass die ausgew\u00e4hlten Projekte 50% ihres erforderlichen Budgets durch Crowdfunding sammeln m\u00fcssen. Wenn das Ziel erreicht ist, gibt die Gemeinde die restlichen 50% der Initiative hinzu. Die maximale Finanzierungsgrenze betr\u00e4gt 50.000 \u20ac pro Projekt. Die Vortragenden betonten, dass die Crowdfunding-Methode zu einer wesentlichen Verbindung zwischen den finanzierten Projekten und der Community beigetragen hat. Die Initiative stie\u00df auf gro\u00dfes Interesse und von 18 ausgew\u00e4hlten Projekten erreichten 16 Projekte das 50% -Finanzierungsziel durch Crowdfunding.<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Consorzio VialedeiMille, <\/em><\/strong><strong>Vortragende<em>: <\/em>Luisa Della Morte, Herr Carlo<\/strong><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend h\u00f6rte die Gruppe eine spannende Pr\u00e4sentation \u00fcber das VialedeiMille \u2013Konsortium. Das Konsortium, welches von der Stadt Mailand unterst\u00fctzt wird, fasst verschiedene Genossenschaften und Unternehmen zusammen, welche in italienischen Gef\u00e4ngnissen t\u00e4tig sind, und Gefangenen Arbeits- und Ausbildungsm\u00f6glichkeiten bieten. Dank des Impulses des Ministeriums f\u00fcr Arbeitspolitik der Stadt Mailand konnte in der Viale dei Mille (nach der das Projekt benannt ist) ein Ausstellungsraum er\u00f6ffnet werden, in dem die von H\u00e4ftlingen hergestellten Produkte ausgestellt und gekauft werden k\u00f6nnen. Das Hauptquartier des Konsortiums ist nicht nur ein Gesch\u00e4ft, sondern ein physischer Raum, in dem B\u00fcrger mit den in Gef\u00e4ngnissen t\u00e4tigen Genossenschaften und den dort arbeitenden Gefangenen in Kontakt treten, sich kennenlernen und miteinander reden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>OpenAgri Project<\/em>, Vortragender: Andrea Patrucco<\/strong><\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes wurde das haupts\u00e4chlich von UIA (Urban Innovation Actions) finanzierte Projekt \u201cOpenAgri\u201d vorgestellt. Das Ziel des von der Gemeindeverwaltung Mailands geleiteten Projektes ist es F\u00e4higkeiten f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze in der vorst\u00e4dtischen Landwirtschaft zu vermitteln. Dies geschieht unter anderem durch einen <em>Open Innovation Hub on Peri-Urban Agriculture<\/em> und der Zusammenarbeit mit 15 weiteren Partnern wie mittelst\u00e4ndischen Unternehmen, NGOs und Forschungseinrichtungen. Die Stadt Mailand stellt f\u00fcr das Projekt eine Fl\u00e4che von 33 Hektar im Gebiet Cascina Nosedo zur Verf\u00fcgung. Das Projekt erfuhr gro\u00dfes Interesse und am Ende der Bewerbungsfrist (Sept.2017) konnten 50 Projekteinreichungen gez\u00e4hlt werden. 27 dieser Projekte wurden in einer ersten Phase ausgew\u00e4hlt und qualifizierten sich zu einem Workshop. In einer zweiten Phase qualifizierten sich 18 Projekte f\u00fcr ein Trainings-, Acceleration, &#8211; und Incubationprogramm. Die finalen Projekte k\u00f6nnen folgenden drei Themenschwerpunkten zugeordnet werden: 1) Technological Innovations, 2) Social Innovation and Sharing Economy, 3) Agro-Systems Production + Services.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>La scuola dei Quartieri<\/em><\/strong><strong>, Vortragender: Davide Bazzini<\/strong><\/p>\n<p>Die letzte vorgestellte Initiative \u201cla scuola dei Quartieri\u201d folgt ganz dem Motto \u201cWenn sich die Vororte positiv entwickeln, ist es ein Gesamtgewinn f\u00fcr ganz Mailand\u201d. Konkret besch\u00e4ftigt sich das Projekt mit sozialen Ungleichheiten in Mailands Vorst\u00e4dten und wie diese gemildert werden k\u00f6nnen. Wie Davide Bazzini erkl\u00e4rte zielt la scuola dei Quartieri darauf ab Projekte mit sozialem Mehrwert zu unterst\u00fctzen bzw. die Gesellschaft zu motivieren und zu ermutigen solche Projekte zu initiieren. Aus diesem Grund werden drei Zielgruppen adressiert: 1) Motivierte Menschen auf der Suche nach einer Idee, 2) Menschen die bereits eine Idee haben, 3) Menschen mit einem umsetzungsreifen Projekt. In der Initiative werden sowohl Wissen als auch praktische Tipps vermittelt und im Unterschied zu \u201eklassischen Einrichtungen\u201c unterscheidet sich la scuola dei Quartieri indem sie komplett kostenlos ist und keinerlei Zugangsvoraussetzungen ben\u00f6tigt werden. Des Weiteren gibt es keinen festen physischen Raum sondern es wird dort geholfen und gelehrt, wo die Menschen arbeiten und wohnen. F\u00fcr ausgew\u00e4hlte und qualifizierte Projekte gibt es in weiteren Phasen umfangreiche Unterst\u00fctzungsangebote wie Trainingsprogramme und Finanzierungsunterst\u00fctzung. Im ersten Durchgang (Herbst 2019) qualifizierten sich hierf\u00fcr 20 Projekte und es bleibt spannend wie sich diese Projekte weiterentwickeln. Im Herbst dieses Jahres wird der zweite Durchgang an Workshops und anschlie\u00dfendem Call stattfinden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>In Galera Restaurant, Vortragender: Silvia Polleri <\/strong><\/p>\n<p>Nach den spannenden Vortr\u00e4gen ging es f\u00fcr die Teilnehmer*innen der Exkursion zum Bollate Gef\u00e4ngnis. Hungrig vom Fu\u00dfmarsch freuten sich alle auf ein k\u00f6stliches Mittagessen im weltweit bekannten \u201eIn Galera\u201c (\u00fcbersetzt: \u201eIm Gef\u00e4ngnis\u201c) Restaurant. Im Anschluss gab es einen Vortrag von Silvia Polleri, welche viele Jahre einen Cateringbetrieb leitete und im Jahr 2015 dieses Restaurant er\u00f6ffnete. Wichtig war von Beginn an, dass sich das Restaurant auf dem Gef\u00e4ngnisgel\u00e4nde befindet um ersten Stigmatisierungsproblematiken zu umgehen und zweitens keine rechtlichen Probleme zu bekommen.<\/p>\n<p>Das Ziel der engagierten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin ist es, H\u00e4ftlinge w\u00e4hrend ihrer Inhaftierung soweit vorzubereiten, dass sie nach ihrer Freilassung umgehend einen qualifizierten Arbeitsplatz finden. Dadurch, dass alle Mitarbeiter im \u201eIn Galera\u201c Restaurant ein \u00fcbliches Gehalt bekommen und es H\u00e4ftlingen m\u00f6glich ist Geld an Familienmitglieder zu schicken, wird auch der Familienzusammenhalt positiv unterst\u00fctzt. Wie Frau Polleri erz\u00e4hlte haben viele H\u00e4ftlinge Kinder und es sei ihnen extrem wichtig ihre Familien finanziell unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Da die Ausbildung und Qualifikation mehrere Jahre in Anspruch nimmt fokussiert sich das Restaurant auf H\u00e4ftlinge welche noch mindestens 5-8 Jahre Haft vor sich haben. Aus rechtlichen Gr\u00fcnden ist es momentan (noch) nicht m\u00f6glich, dass m\u00e4nnliche und weibliche H\u00e4ftlinge im Restaurant arbeiten. Daher besch\u00e4ftigt In Galera aktuell nur m\u00e4nnliche H\u00e4ftlinge, welche zugleich die Mehrheit im Bollate Gef\u00e4ngnis darstellen. Zusammen mit anderen Initiativen tr\u00e4gt das In Galera Restaurant dazu bei, dass die R\u00fcckfallquote in die Kriminalit\u00e4t bei Entlassung aus dem Bollate Gef\u00e4ngnis um ein vielfaches niedriger ist als im restlichen Italien.<br \/>\nMittagessen im \u201eIn Galera Restaurant\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fondazione Triulza, Vortragende Alessandra Mambriani<\/strong><\/p>\n<p>Gest\u00e4rkt ging es vom Bollate Gef\u00e4ngnis zum nahegelegenen Expo Gel\u00e4nde aus dem Jahr 2015. Die riesige Fl\u00e4che mit ihren vielen Geb\u00e4uden ist noch immer beeindruckend und man kann sich gut vorstellen wie im Sommer vor f\u00fcnf Jahren 20 Millionen Menschen das Messegel\u00e4nde besuchten. Auch wenn es schon unmittelbar nach dem Ende der Weltausstellung Pl\u00e4ne zur Weiternutzung gab, lief die Umsetzung zun\u00e4chst nur sehr schleppend an. Geplant ist, dass sich das Gel\u00e4nde zum Milano Innovation District (MIND) entwickeln soll. Aktuell sticht vor allem die Baustelle des entstehenden 16-st\u00f6ckigen Krankenhauses hervor, in welchem nach der Fertigstellung mehr als 700 \u00c4rzte und 1.100 Krankenschwestern arbeiten werden. Das neue Krankenhaus wird 500 Betten haben und wird sich auf einige Schwerpunkte wie Orthop\u00e4die und Kardiologie fokussieren. Des Weiteren laufen aktuell die Verhandlungen mit 50 nationalen und internationalen Firmen welche eine Forschungseinrichtung im MIND errichten wollen. Ebenfalls hat die Universit\u00e4t Mailand damit begonnen einen eigenen Campus auf dem Gel\u00e4nde zu errichten. Im Endstadium sollen im MIND, welcher infrastrukturm\u00e4\u00dfig hervorragend angeschlossen ist, einmal mehr als 60.000 Menschen arbeiten und studieren.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Luiss Hub, Vortragende: Giulio Montoli<\/strong><\/p>\n<p>Als letzten Programmpunkt am ersten Tag ging es zum Luiss Hub. Hier gab es zun\u00e4chst eine kleine F\u00fchrung durch das Geb\u00e4ude. Besonders interessant waren die Laboratorien mit den 3D Druckern und die Arbeitspl\u00e4tze der Acceleratorteilnehmer*innen. Im Anschluss gab es einen Vortrag von Giulio Montoli, Leiter des Enlabs Acceleratorprogrammes, welches in Mailand und Rom angeboten wird. Hierbei wurden ausf\u00fchrlich der Bewerbungsprozess und die Durchf\u00fchrung des herausfordernden Programmes erkl\u00e4rt. Auch wenn sich das Enlab Acceleratorprogramm haupts\u00e4chlich auf gewinnorientierte Entrepreneure fokussiert, gab es am Ende noch eine kurze Pr\u00e4sentation von einem aktuellen Acceleratorteilnehmer mit einer Gesch\u00e4ftsidee welche auch soziale Aspekte beinhaltet.<\/p>\n<p>Nicola Zanola erkl\u00e4rte die All-in-one Plattform Apical. Dieses Online-Tool erm\u00f6glicht Personen, Unternehmen oder Organisationen geplante Reisen einfach und sicher zusammenzustellen und verkauft Reiseprodukte. Es k\u00f6nnen in einem Planungsschritt verschiedene Services und Aktivit\u00e4ten kombiniert werden.<br \/>\nDer Sozialaskpet bei Apicol ist, dass die Non-profit Organisation Beeyourhero unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>FabriQ<\/strong><strong>, Vortragende: Elena Visentin, Matteo Bina <\/strong><\/p>\n<p>Am zweiten Tag ging es zu FabriQ, einem sozialen Innovation Incubator der Gemeindeverwaltung Mailand. Schon w\u00e4hrend der Fahrt mit dem Bus zum Quarto Oggiaro District konnte man die gro\u00dfen Unterschiede zum wohlhabenden Stadtkern und den \u00e4rmeren Randgebieten bemerken. Auch wenn die Gemeindeverwaltung Mailands hinter dem sozialen Incubator steht, erfolgt dessen Durchf\u00fchrung haupts\u00e4chlich durch zwei verl\u00e4ssliche und motivierte Partner: die Giacomo Brodolini Stiftung und dem Impact Hub Milano. Das Ziel des Incubators ist es soziale Innovationen zu f\u00f6rdern und soziale Startups in der Anfangsphase zu unterst\u00fctzen. F\u00fcr die Gemeindeverwaltung Mailands ist FabriQ aktuell eine Art Testprojekt mit dessen Erkenntnissen weitere soziale Incubatoren angedacht sind. Das Trainingsprogramm f\u00fcr soziale Entrepreneure ist sehr umfangreich, kann aber teilweise auf die Bed\u00fcrfnisse der einzelnen Teams angepasst werden.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ashoka Italy: Giulia Sergi<\/strong><\/p>\n<p>Im Anschluss gab es in den FabriQ R\u00e4umlichkeiten noch einen Miniworkshop unter der Leitung von Giulia Sergi (Ashoka). In dem Workshop ging es haupts\u00e4chlich darum wie man gewisse, oftmals langexistierende Systeme in unserer Gesellschaft \u00e4ndern kann und die Herausforderung erkennen welche Faktoren oftmals (unbewusst) hinter solchen Systemen stecken. Genauer besch\u00e4ftigten sich die Teilnehmer*innen in einer heiteren Diskussion mit der Problematik des Plastikm\u00fclls. Wie sich in der Diskussion herausstellte, hat Plastik unter Gewissen Voraussetzungen durchaus auch seine Vorteile welche in den aktuellen Plastikm\u00fclldebatten h\u00e4ufig nur unzureichend ber\u00fccksichtigt werden.[\/vc_column_text][dfd_spacer screen_wide_resolution=&#8220;1280&#8243; screen_wide_spacer_size=&#8220;50&#8243; screen_normal_resolution=&#8220;1024&#8243; screen_tablet_resolution=&#8220;800&#8243; screen_mobile_resolution=&#8220;480&#8243; screen_normal_spacer_size=&#8220;50&#8243; screen_tablet_spacer_size=&#8220;50&#8243; screen_mobile_spacer_size=&#8220;30&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1975&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][vc_column column_bg_check=&#8220;column-background-dark&#8220; width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row dfd_row_config=&#8220;full_width_content&#8220;][vc_column][dfd_spacer screen_wide_resolution=&#8220;1280&#8243; screen_wide_spacer_size=&#8220;100&#8243; screen_normal_resolution=&#8220;1024&#8243; screen_tablet_resolution=&#8220;800&#8243; screen_mobile_resolution=&#8220;480&#8243; screen_normal_spacer_size=&#8220;100&#8243; screen_tablet_spacer_size=&#8220;80&#8243; screen_mobile_spacer_size=&#8220;50&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1582195319767{margin-top: 100px !important;}&#8220;][vc_column][dfd_heading delimiter_settings=&#8220;border-bottom-style:solid;|border-bottom-width:1px;|width:100px;|border-bottom-color:#000000;&#8220; delimiter_margin=&#8220;margin-top:20px;margin-bottom:20px;&#8220; style=&#8220;style_05&#8243; title_font_options=&#8220;tag:h2|font_size:40|letter_spacing:0&#8243; subtitle_font_options=&#8220;tag:h4|font_size:16|letter_spacing:0&#8243;]<strong>SIAA Lab Carinthia! Update\u00a0<\/strong>[\/dfd_heading][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1538746842576{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;1991&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][dfd_spacer screen_wide_resolution=&#8220;1280&#8243; screen_wide_spacer_size=&#8220;100&#8243; screen_normal_resolution=&#8220;1024&#8243; screen_tablet_resolution=&#8220;800&#8243; screen_mobile_resolution=&#8220;480&#8243; screen_normal_spacer_size=&#8220;100&#8243; screen_tablet_spacer_size=&#8220;80&#8243; screen_mobile_spacer_size=&#8220;50&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row force_equal_height_columns=&#8220;main_row&#8220; dfd_enable_overlay=&#8220;&#8220;][vc_column column_bg_check=&#8220;column-background-dark&#8220; width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<strong><u>23.01.2020: Kickoff Veranstaltung (Modul 1) <\/u><\/strong><\/p>\n<p>13 ausgew\u00e4hlte Projektideen aus dem Ideenwettbewerb Make Good Things Happen! werden ihre Ideen im zweiten Durchgang des SIAA Lab! Trainingsprogramms weiterentwickeln.<\/p>\n<p>Bei der Kick-off Veranstaltung (Modul 1) im inspire! wurde zun\u00e4chst der Ablauf und Inhalt der kommenden vier Module erkl\u00e4rt. Hierbei stellten sich auch die Referent*innen der einzelnen Einheiten vor. In Form einer Gruppendiskussion wurden die Regeln f\u00fcr eine erfolgreiche Zusammenarbeit w\u00e4hrend der kommenden 3 Monate festgelegt.<\/p>\n<p><strong>Thematische Schwerpunkte<\/strong><\/p>\n<p>In einem interaktiven Teil ordneten die Teilnehmer*innen ihre Projekte den sechs Themenschwerpunkten (<em>Gesellschaft im Wandel, Lebensqualit\u00e4t, Gesundheit &amp; Versorgung, Klimawandel, Nachhaltiger Verkehr, Neue Formen der Zusammenarbeit<\/em>) des Ideenwettbewerbes zu und stellten ihre Ideen in einem 3-min\u00fctigen Pitch vor. W\u00e4hrend einige Teilnehmer*innen ihre Projekte sofort und eindeutig einem Themenschwerpunkt zuordneten, war f\u00fcr andere Teilnehmer*innen die Zuordnung nicht ganz einfach, da ihr Projekt mehrere Themenschwerpunkte zumindest tangiert. Trotzdem stellte sich am Ende <em>Gesellschaft im Wandel<\/em> mit f\u00fcnf Projektzuordnungen als klarer thematischer Schwerpunkt heraus. Weiterer Themenschwerpunkte sind <em>Gesundheit &amp; Versorgung<\/em> und <em>Neue Formen der Zusammenarbeit<\/em> (jeweils drei Projektzuordnungen).<\/p>\n<p>Ebenfalls berichtete SIAA Lab! Testimonial Eva Maria Puschan (2019er Durchgang) \u00fcber Ihre Erfahrung vom Trainingsprogramm und stelle kurz ihr Projekt Waldmomente (<a href=\"https:\/\/www.waldmomente.at\/eva-maria.html\">https:\/\/www.waldmomente.at\/eva-maria.html<\/a>).<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Hostbetreuung<\/strong><\/p>\n<p>Ein wichtiger Aspekt w\u00e4hrend des gesamten SIAA Labs! ist die pers\u00f6nliche Betreuung durch einen Host. Die Zuordnung der Host wurde w\u00e4hrend dem SIAA Lab! verk\u00fcndet und im Anschluss lernten sich die Teilnehmer*innen und Hosts zum ersten Mal pers\u00f6nlich kennen. Die Referent*innen und Hosts freuen sich auf die Zusammenarbeit mit den Teilnehmer*innen und alle sind gespannt wie sich die Projekte weiterentwickeln werden.<\/p>\n<p>Den Abschluss bildet ein Nationaler Demo Day am 3. April 2020 mit einem Pitch der Idee vor Vertreter*innen der \u00f6ffentlichen Verwaltung, AMS und Caritas.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fotos: SIAA Lab! Modul 1 in Klagenfurt<\/p>\n<p><strong><u>07.02. + 08.02. 2020: Modul 2<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Vergangenes Wochenende fand das zweite Modul vom SIAA Lab!, ein Trainingsprogramm f\u00fcr soziale Innovator*innen, statt.<\/p>\n<p>Gleich zu Beginn gab es f\u00fcr die Teilnehmer*innen einen Input von Anja Silberbauer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Social Businesees Harmony &amp; Care. Im Anschluss wurde die Impact Business Model Canvas vorgestellt und die einzelnen Projekte besch\u00e4ftigten sich vor allem mit Mission Statement, Stakeholder Beziehungen und Zielgruppen. Am zweiten Tag lernten die Teilnehmer*innen alles \u00fcber den erfolgreichen Pitch und pitchten ihre Projekteidee in einem 3-min\u00fctigen Elevator Pitch selbst. Nach jedem Pitch gab es ein kurzes Feedback sowohl von den Referent*innen als auch den anderen Teilnehmer*innen. Mit den Anmerkungen k\u00f6nnen die Teilnehmer*innen sowohl den Pitch als auch die Projektidee selbst bis zum n\u00e4chsten Modul in 3 Wochen weiterentwickeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fotos: SIAA Lab! Teilnehmer*innen bei der Arbeit (Modul2)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>National Demo Day<\/u><\/strong><\/p>\n<p><em>Interessiert mehr \u00fcber die spannenden Projekte des SIAA Labs! zu erfahren? <\/em><\/p>\n<p>Am <strong>Freitag, den 03.04.2020<\/strong>, in der Zeit von 14.00 bis 16.00 findet im inspire! Lab (Lakeside Park, Geb\u00e4ude 12, LSP 12a, 1.4.1.) der National Demo Day statt. W\u00e4hrend der Veranstaltung stellt sich jedes Projekt in Form eines 3-min\u00fctigen Elevator Pitches vor, ein Keynote Input steht auf dem Programm und die Networking Session erlaubt den direkten Austausch mit den sozialen Innovator*innen.[\/vc_column_text][dfd_spacer screen_wide_resolution=&#8220;1280&#8243; screen_wide_spacer_size=&#8220;50&#8243; screen_normal_resolution=&#8220;1024&#8243; screen_tablet_resolution=&#8220;800&#8243; screen_mobile_resolution=&#8220;480&#8243; screen_normal_spacer_size=&#8220;50&#8243; screen_tablet_spacer_size=&#8220;50&#8243; screen_mobile_spacer_size=&#8220;30&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1989&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][vc_column column_bg_check=&#8220;column-background-dark&#8220; width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][dfd_spacer][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][dfd_spacer][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;1981&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row css=&#8220;.vc_custom_1538746842576{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column][dfd_heading delimiter_settings=&#8220;border-bottom-style:solid;|border-bottom-width:1px;|width:100px;|border-bottom-color:#000000;&#8220; delimiter_margin=&#8220;margin-top:20px;margin-bottom:20px;&#8220; style=&#8220;style_05&#8243; title_font_options=&#8220;tag:h2|font_size:40|letter_spacing:0&#8243; subtitle_font_options=&#8220;tag:h4|font_size:16|letter_spacing:0&#8243;]Study Visit Mailand am 30. + 31.01.2020[\/dfd_heading][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1538746842576{margin-top: 30px !important;}&#8220;][vc_column][vc_single_image image=&#8220;1979&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][dfd_spacer screen_wide_resolution=&#8220;1280&#8243; screen_wide_spacer_size=&#8220;70&#8243; screen_normal_resolution=&#8220;1024&#8243; screen_tablet_resolution=&#8220;800&#8243; screen_mobile_resolution=&#8220;480&#8243; screen_normal_spacer_size=&#8220;70&#8243; screen_tablet_spacer_size=&#8220;60&#8243; screen_mobile_spacer_size=&#8220;50&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row dfd_enable_overlay=&#8220;&#8220;][vc_column column_bg_check=&#8220;column-background-dark&#8220; width=&#8220;1\/4&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]Im Zuge des SIAA Projekts fand eine zweit\u00e4gige Exkursion nach Mailand statt. 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